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#119 | 26.02.2026

Worum geht's?

Die Studie untersucht die Wirksamkeit von Interventionen durch Advanced Practice Nurses bei Menschen mit Diabetes mellitus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich diese spezialisierten pflegerischen Maßnahmen auf klinische Parameter wie HbA1c, Hospitalisierungsraten und Mortalität sowie auf Selbstmanagement und Therapieadhärenz auswirken. Es handelt sich um eine systematische Übersichtsarbeit, die internationale Studien auswertet, um einen umfassenden Überblick über Effekte und Einsatzbereiche dieser Rolle zu geben. 

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Eine Advanced Practice Nurse ist als eine Pflegefachpersonen mit akademischer Zusatzqualifikation zu verstehen, die in spezifischen sektoralen Versorgungsbereichen autonom arbeiten. Sie verfügen über Expertenwissen, Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung bei komplexen Sachverhalten und klinischen Kompetenzen für eine erweiterte pflegerische Praxis. Die Charakteristik der Kompetenzen wird vom Kontext und/oder den Bedingungen des jeweiligen Landes gestaltet, in dem sie für die Ausübung ihrer Tätigkeit zu gelassen sind. Nurse Practitioner verfügen über eine Berufszulassung als Registered Nurse (RN) und über Berufserfahrung sowie eine akademische Qualifikation (in der Regel durch ein berufsbegleitendes Masterstudium).

Weitere Infos zu APN:

- https://www.icn.ch/sites/default/files/2023-06/ICN_APN%20Report_EN.pdf
- https://www.dbfk.de/media/docs/newsroom/publikationen/Advanced-Practice-Nursing-Broschuere-2019.pdf

Was war das Ziel der Studie?

Ziel der Studie ist es, die Effektivität von Interventionen durch Advanced Practice Nurses  bei Patient:innen mit Diabetes systematisch zu analysieren. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Interventionsformen besonders wirksam sind und in welchen Versorgungssettings sie angewendet werden. Zudem soll geprüft werden, inwiefern diese Interventionen klinische Ergebnisse, Selbstwirksamkeit und Versorgungsqualität verbessern.