🗓️
#118 | 19.02.2026

Worum geht's?

Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Adipositas und pflegerischen Versorgungsproblemen bei Intensivpatient:innen in Österreich. Dabei wird analysiert, ob sich pflegerische Problemlagen wie Dekubitusrisiko, Stürze, Fixierungen oder Pflegeabhängigkeit zwischen adipösen und nicht adipösen Patient:innen unterscheiden. Grundlage ist eine Auswertung von Daten aus österreichischen Intensivstationen über einen Zeitraum von zehn Jahren. 

Was war das Ziel der Studie?

Ziel der Studie war es, die Merkmale und pflegerischen Versorgungsprobleme von Intensivpatient:innen in Österreich differenziert nach Adipositasstatus zu beschreiben. Es sollte insbesondere geklärt werden, ob adipöse Patient:innen häufiger von bestimmten Pflegeproblemen betroffen sind als nicht adipöse Patient:innen. Darüber hinaus wollte die Studie eine Grundlage schaffen, um zukünftige pflegewissenschaftliche Forschung zu Adipositas im intensivpflegerischen Kontext zu fördern. 

💡
Nach aktuellen Daten, die auf bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und anderer Quellen basieren, liegt die Prävalenz von Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland bei etwa 19 % aller Frauen und Männer zusammengenommen, wobei der Anteil mit steigendem Alter zunimmt und bei Männern teilweise etwas höher ist als bei Frauen. Damit sind rund ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung adipös, zusätzlich kommen zahlreiche weitere Erwachsene mit Übergewicht (BMI ≥ 25 kg/m²) hinzu.