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#149 | 24.09.2026

Worum geht's?

Die Studie untersucht, wie häufig ältere Menschen bereits bei der Aufnahme in ein Krankenhaus von einer sogenannten Low Intake Dehydration betroffen sind. Damit ist eine Dehydration gemeint, die entsteht, weil über einen längeren Zeitraum zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Die Ergebnisse zeigen, dass dieses Problem bei hospitalisierten Menschen ab 65 Jahren sehr häufig vorkommt und einen relevanten Bestandteil der Versorgung älterer Patient:innen darstellt. 

Was war das Ziel der Studie?

Ziel der Studie war es, die Prävalenz einer Low Intake Dehydration bei hospitalisierten Erwachsenen ab 65 Jahren möglichst zuverlässig zu bestimmen. Zusätzlich untersuchten die Autor:innen, ob bestimmte Merkmale wie kognitive Einschränkungen, Diabetes mellitus, Nierenfunktionsstörungen oder eine erhöhte Abhängigkeit mit einer höheren Prävalenz verbunden sind. Außerdem wurde betrachtet, ob sich der Hydratationsstatus während des Krankenhausaufenthaltes verändert. 

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Die Prävalenz beschreibt, wie viele Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Erkrankung oder ein Merkmal haben. Sie zeigt damit, wie häufig eine Erkrankung in einer Bevölkerung insgesamt vorkommt. Wenn beispielsweise von 1.000 Patient:innen im Krankenhaus 100 an Diabetes mellitus erkrankt sind, beträgt die Prävalenz 10 %. Die Inzidenz beschreibt dagegen, wie viele Menschen innerhalb eines bestimmten Zeitraums neu erkranken. Dabei werden nur neue Fälle betrachtet. Wenn beispielsweise zu Beginn des Jahres 900 von 1.000 Personen keinen Diabetes haben und innerhalb eines Jahres 18 Personen neu daran erkranken, entspricht dies einer Inzidenz von 2 % innerhalb dieses Jahres.