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#134 | 11.06.2026

Worum geht's?

Die Studie beschäftigt sich mit den Unterstützungsbedarfen von Eltern, deren Neugeborene unmittelbar nach der Geburt mit einem angeborenen Herzfehler diagnostiziert werden. Die Diagnose stellt für viele Eltern eine erhebliche emotionale Belastung dar und ist häufig mit Angst, Unsicherheit, Schuldgefühlen sowie organisatorischen und finanziellen Herausforderungen verbunden. Die Autor:innen untersuchten, welche Formen der Unterstützung Eltern während des Krankenhausaufenthaltes ihres Kindes benötigen und welche Rolle Pflegefachpersonen dabei einnehmen können. 

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Ein angeborener Herzfehler ist eine strukturelle Fehlbildung des Herzens oder der herznahen Blutgefäße, die bereits vor der Geburt entsteht. Die Veränderungen können unterschiedliche Bereiche des Herzens betreffen, beispielsweise die Herzscheidewände, die Herzklappen oder die großen Gefäße. Angeborene Herzfehler zählen zu den häufigsten angeborenen Erkrankungen und reichen von leichten Formen, die kaum Beschwerden verursachen, bis hin zu komplexen Fehlbildungen, die eine intensive medizinische Behandlung oder operative Eingriffe erforderlich machen. Je nach Art und Ausprägung können Symptome wie Atemnot, Trinkschwäche, verminderte Belastbarkeit, Gedeihstörungen oder eine bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten auftreten.

Was war das Ziel der Studie?

Ziel der Studie war es, die Informationsbedarfe, emotionalen Bedürfnisse und praktischen Unterstützungsbedarfe von Eltern von Neugeborenen mit angeborenen Herzfehlern besser zu verstehen. Auf Grundlage bereits veröffentlichter qualitativer Studien sollten Erkenntnisse gewonnen werden, die Pflegefachpersonen dabei unterstützen, familienzentrierte und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote zu entwickeln. Die Ergebnisse sollten konkrete Hinweise für die pflegerische Praxis liefern.