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#130 | 14.05.2026

Worum geht's?

Die Studie untersucht, welche Faktoren die Zusammenarbeit innerhalb von Pflegeteams auf Krankenhausstationen beeinflussen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Pflegefachpersonen miteinander sowie mit Ärzt:innen zusammenarbeiten und welche Bedingungen eine gute Teamkultur fördern oder erschweren. Die Forschenden gehen davon aus, dass eine gute Zusammenarbeit die Versorgungsqualität und die Patient:innensicherheit verbessert. 

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In Deutschland arbeiten derzeit rund 1,7 Millionen Menschen in professionellen Pflegeberufen. Dazu zählen Pflegefachpersonen in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie weitere pflegerische Tätigkeitsfelder. Die Zahl der Beschäftigten in der Pflege ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, unter anderem aufgrund des demografischen Wandels und des steigenden Pflegebedarfs. Ein großer Teil der professionell Pflegenden arbeitet im Krankenhaus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren bereits im Jahr 2019 etwa 44 % aller professionell Pflegenden in Krankenhäusern tätig. Aktuelle Berechnungen und Erhebungen zeigen zudem, dass in deutschen Krankenhäusern mehrere hunderttausend Pflegefachpersonen beschäftigt sind. Für das Jahr 2024 wurden rund 409.000 Pflegevollkräfte in Kliniken angegeben. Dabei handelt es sich um sogenannte Vollzeitäquivalente, weshalb die tatsächliche Zahl der beschäftigten Personen höher liegt, da viele Pflegende in Teilzeit arbeiten. 

Was war das Ziel der Studie?

Das Ziel der Studie bestand darin, Faktoren zu identifizieren, die die Teamzusammenarbeit von Pflegefachpersonen auf Stationen beeinflussen. Dabei sollte insbesondere untersucht werden, welche persönlichen und arbeitsbezogenen Bedingungen die Zusammenarbeit fördern oder verschlechtern. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die interprofessionelle Zusammenarbeit in Krankenhäusern gezielt zu verbessern.